Bidspirit | аукционный дом G. Steigenberger, Traktat on the | 20/3/2022 The Bidder
G. Steigenberger, Traktat on the oldest printed German Bibles, 4 copper plates in Hebrew, 1787, German - Gerhoh Steigenberger, Traktat on the oldest printed German Bibles, 4 copper plates, 1787, German, Ex-libris Muenchen, gedruckt bey Joseph Zangl, buergerl. Stadtbuchdrucker, 1787, 63, 2 pages and 4 Copper plates (engravings) in Hebrew., Latin, German. There is a stamp of Johann Zeiger, Chemnitz on title page. Litho ex-libris of Franz Kuhles (1889-1954) Zionist, culturologist, size if ex-libris: 11 x 6 cm. Literarisch-kritische Abhandlung über die zwo allerälteste gedruckte deutsche Bibeln, welche in der kurfürstl. Bibliothek in München aufbewahrt werden : Mit Anhange, und vier Kupfertafeln Von Gerhoh Steigenberger regulirtem Chorherrn von Polling, kurfuerstl. wirkl. geistl. Rath, und Hofbibliothekar, der kurfuerstl. Akademie der Wissenschaften frequentirendem Mitgliede Historisch-Literarischer Versuch von Entstehung und Aufnahme der kurfürstlichen Bibliothek in München. Abgelesen am Stiftungstage der hiesigen Akademie den 28. März 1784 in dem Bibliotheksaale Gerhoh Steigenberger, ( als Caspar Steigenberger am 20. April 1741 in Peißenberg, Kurfürstentum Bayern; † 5. August 1787 in München) war ein deutscher Augustinerchorherr, Hochschullehrer und Bibliothekar. Steigenberger erhielt seine Ausbildung im Augustiner-Chorherrenstift Polling und am Münchner Jesuitengymnasium. Am 17. September 1758 trat er in Polling als Novize in das Augustinerstift ein, wo er den Ordensnamen „Gerhoh“ annahm. An der dortigen hauseigenen Lehranstalt studierte er Philosophie, Mathematik und Theologie. Anschließend wurde er von seinem Orden auf Studienreisen geschickt. Ab 1763 war er bei den Chorherren der heiligen Genofeva in Paris, wo er sich dem Studium der Theologie, Literaturgeschichte, Numismatik, Astronomie und Mathematik widmete. Daneben befasste er sich mit der französischen, italienischen und griechischen Sprache sowie den Orientalischen Sprachen. Diese Kenntnisse vertiefte er von 1766 bis 1768 bei seinem Aufenthalt in Rom. Dort studierte er zusätzlich Literatur und Kunst. Am 28. Februar 1768 empfing in Rom die Priesterweihe. 1768 kehrte er in das Stift Polling zurück, an dem er neben seelsorglichen Aufgaben Dozent für Mathematik, Philosophie und Theologie sowie Stiftsbibliothekar wurde. 1773 folgte er dem Ruf als Professor der Philosophie, der Allgemeinen und der Literaturgeschichte an die Universität Ingolstadt. 1774 wurde er zum Universitätsbibliothekar ernannt. Daneben promovierte er in Ingolstadt zum Doktor der Philosophie und der Theologie. Allerdings kam es zu Differenzen mit ehemaligen Jesuiten, deren Orden 1773 aufgehoben worden war. 1777 kehrte er in das Stift Polling zurück, wo er erneut als Dozent und Stiftsbibliothekar wirkte. 1781 wurde er als ordentliches Mitglied in die Kurfürstliche Akademie der Wissenschaften gewählt[1] Ebenfalls 1781 folgte er dem Ruf als Hofbibliothekar an die Hofbibliothek München. In dieser Stellung blieb er bis zu seinem Tod. Im gleichen Jahr wurde er zum wirklichen kurfürstlichen geistlichen Rat ernannt.[2] Außerdem wurde er fürstbischöflich augsburgischer geistlicher Rat und kurtrierischer geistlicher Rat sowie Apostolischer Protonotar.[3] Historisch-Literarischer Versuch von Entstehung und Aufnahme der kurfürstlichen Bibliothek in München. Vöttner und Letner, München 1784.