בידספיריט | נכס ANTON HANAK (Brünn 1875 - | 28/11/2022 | Widder Auktionen
ANTON HANAK (Brünn 1875 - 1934 Wien) - ANTON HANAK (Brünn 1875 - 1934 Wien). ANTON HANAK (Brünn 1875 - 1934 Wien) Variation zu Brennender Mensch, 1925 Tusche, laviert/Papier, 24,5 x 16,5 cm signiert Anton Hanak, datiert 25 Provenienz: Dipl. Ing. Erich Gusel, Privatbesitz Wien SCHÄTZPREIS °€ 1.500 - 3.000 STARTPREIS € °€ 1.500 Anton Hanak studierte bei Edmund Hellmer an der Wiener Akademie und war Mitglied der Wiener Secession und der Wiener Werkstätte sowie Gründungsmitglied des Österreichischen Werkbunds. Hanak war Lehrer an der Wiener Kunstgewerbeschule und ab 1932 Professor an der Wiener Akademie. Bei ihm lernten unter anderem Fritz Wotruba, Oskar Icha und Rudolf Reinhart. Mit der Grazer Künstlerin Rita Passini stand er zwischen 1913 und 1916 in Briefkontakt. Er schuf den skulpturalen Schmuck für mehrere Bauten Josef Hoffmanns (unter anderem Villa Skywa-Primavesi, Landhaus Primavesi, Landhaus Ast) sowie in den 1920er Jahren für Wohnbauten der Gemeinde Wien. Von ihm stammen zahlreiche Porträtbüsten und Denkmäler, unter anderem das 1925 errichtete Kriegerdenkmal Schmerzensmutter auf dem Wiener Zentralfriedhof und die Büste Victor Adlers für das Republikdenkmal. Seine Werke haben visionär-symbolhaften Charakter mit gewisser Nähe zum Expressionismus, beispielsweise ”Der letzte Mensch” von 1917 oder ”Der brennende Mensch” von 1922. „Der brennende Mensch“ gilt als eine Ikone der modernen Plastik in Österreich. „Der brennende Mensch“ wurde, nach etlichen Zeichnung und plastischen Vorarbeiten, wie der von Venturi Arte in Bologna realisierten Bronze, schließlich 1922/3 als überlebensgroße Gipsfigur ausgeführt. Bereits in die Knie sinkend, streckt er die Arme gen Himmel, dort Halt suchend. Die Gips-Skulptur wurde, tiefdunkel bronziert, 1925 an der internationalen Kunstgewerbeausstellung in Paris gezeigt, wo sie mit dem „Grand Prix“ ausgezeichnet wurde. Erst 1951 ließ die Stadt Linz das Modell in Bronze gießen. Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.